"In seinen späten Jahren hat Oscar Straus (1870-1954), der eigentlich Strauss hieß, den Namen aber um ein „s“ verkürzte, um sich von der Walzer-Dynastie abzusetzen, seine Begegnung mit Johann Strauß II geschildert, der ihm nach einem Vorspielen seiner ersten Kompositionen geraten haben soll: „Lassen’s die faden Symphonien und schreiben Sie fesche Walzer!“ (...) Die vorliegende CD mit zwei gegensätzlichen, im Gesamtwerk eher marginalen Orchesterwerken ist auf jeden Fall eine reizvolle Ergänzung zur bisherigen Diskographie des Komponisten. (...) man hört es sich gerne an, wenn es so kompetent und sorgfältig ausgeführt wird wie hier durch das Staatsorchester Frankfurt unter dem Dirigenten Ernst Theis. Der Symphoniker Straus kommt dabei durchaus zu seinem Recht und die Tanzstücke werden mit der nötigen Lockerheit und mit rhythmischem Schwung musiziert. Der Booklet-Text von Stefan Frey ist wie immer sehr informativ und in die Details gehend." (Klassiek Heute)
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